Taekwondo: Verdiente Medaille in Berlin

Berlin. Am ersten Maiwochenende fanden gut 1.000 hochqualifizierte Taekwondo-Sportler aus ganz Europa den Weg in die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, um an den Berlin Open im Zweikampf teilzunehmen.

Am ersten Wettkampftag ging Eyad Mansour (Senioren -74 kg) in einer der spektakulärsten Klassen an den Start. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit ständigen wechselseitigen Führungen, verliert der gebürtige Syrier seine Viertelfinalbegegnung denkbar knapp mit 8:9 gegen den späteren Gewinner der Silbermedaille. 

Für Luka Lukic (Jugend C -32 kg) war dieses Turnier die erste große Herausforderung in seiner noch sehr jungen sportlichen Laufbahn. Von der internationalen und hochkarätigen Konkurrenz wenig beeindruckt stellte er sich im Halbfinale einem erfahrenen Gegner aus der Ukraine. Lukic hielt das Aufeinandertreffen drei Runden offen und setzte durch seinen Einsatz und Ehrgeiz immer wieder deutliche Akzente im Angriff. Am Ende unterliegt der Schüler nur knapp, durfte sich jedoch trotzdem über eine verdiente Bronzemedaille freuen.

Coach, Marina Paciello, betonte nach dem Turnier die Einsatzbereitschaft ihrer Schützlinge und teilt mit: „Sowohl Eyad als auch Luka haben bewiesen, dass sie dem internationalen Niveau gewachsen sind. Ich bin mir sicher, dass sich die knappen Niederlagen durch das Erlangen von Erfahrung in den kommenden Turnieren, bald in Siege umwandeln werden.“